Mittwoch, 26.10.2016, 
HEIMSTÄRKE im DFB Pokal

 

Nachdem der FC-Astoria Walldorf etwas überraschend das Erstrundenmatch des DFB Pokals gegen den VfL Bochum im August gewonnen hatte und einige Teilnehmer des Fußballprojektes HEIMSTÄRKE damals schon eingeladen worden waren, sollten diese Glücksbringer im Zweitrundenspiel gegen den Bundesligisten SV Darmstadt 98 natürlich nicht fehlen. Deswegen hatten die Walldorfer gleich 30 Karten für HEIMSTÄRKE zur Verfügung gestellt und diese Unterstützung von den Projektteilnehmern und den anderen Heimfans ließ die Mannschaft von Matthias Born am Mittwochabend über sich hinauswachsen. So setzten sich die Viertligisten mit 1:0 gegen den Erstligisten in der regulären Spielzeit durch und das noch nicht einmal unverdient. In der nächsten Runde erwarten die Spieler des FC-Astoria die Arminia aus Bielefeld, die bisher in der 2. Liga noch kein Spiel gewonnen, sich aber dafür in den ersten beiden Pokalrunden durchgesetzt hat. Selbstverständlich werden die HEIMSTÄRKE-Teilnehmer auch in der dritten Runde gerne wieder als Glücksbringer in den Dietmar-Hopp-Sportpark nach Walldorf kommen und vielleicht das nächste Fußballwunder live verfolgen können.

 

Das mit 4.000 Zuschauern ausverkaufte Pokalspiel wurde außerdem für eine Ehrung der DFB-Stiftung Egidius Braun genutzt, wofür Helmut Sickmüller, Vizepräsident sowie Integrationsbeauftragter des Badischen Fußballverbandes, und Johannes Kolmer, Vorsitzender des Kreises Heidelberg im Badischen Fußballverband, vor Spielbeginn im Namen der DFB-Stiftung Egidius Braun einen 500 Euro-Scheck an den FC-Astoria Walldorf überreichten, womit dieser für sein Engagement für Flüchtlinge im Rahmen des Programms „1:0 für ein Willkommen“ geehrt wurde. Gleichzeitig trugen die Balljungen den Projektnamen auf einem großen Banner durch das Stadion, wodurch alle Besucher auf HEIMSTÄRKE aufmerksam gemacht wurden. 

 

„Wunderbar, dass sich die Spieler des FC-Astoria Walldorf HEIMSTÄRKE und 1:0 für ein Willkommen aus dem Vorprogramm für das Pokalspiel zu Herzen genommen haben. Die Scheckübergabe war außerdem eine großartige Möglichkeit, HEIMSTÄRKE den Walldorfer Fans in ihrem Wohnzimmer vorzustellen. Wir hoffen, dass viele von ihnen jetzt besser über das Projekt an sich und das Engagement für Flüchtlinge ihres Vereins im Allgemeinen informiert sind. Außerdem würden wir uns freuen, wenn in Zukunft mehr Walldorfer bei HEIMSTÄRKE mitmachen würden“ sagte Roman Frackenpohl, Projektkoordinator von HEIMSTÄRKE.

 

Sollten Sie daran interessiert sein, beim HEIMSTÄRKE-Training in Walldorf, Sandhausen oder Hoffenheim mitzumachen und dadurch den integrativen Effekt des Projekts zu erhöhen,  würden wir uns sehr über eine Nachricht von Ihnen freuen -> Kontakt