Freitag, 26.08.2016, Integrationsspieltag beim SV Sandhausen

 

Das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart war schon im Vorhinein zum Integrationsspieltag ausgerufen worden, denn das Fußballprojekt HEIMSTÄRKE, in dem der SV Sandhausen mit SAP, Anpfiff ins Leben e.V., TSG 1899 Hoffenheim und FC-Astoria Walldorf kooperiert, wollte sich vorstellen, um zusätzliche Mitspieler für die Trainingseinheiten zu gewinnen und das Projekt allgemein bekannter zu machen. Beim HEIMSTÄRKE-Training lernen Flüchtlinge aus den Unterkünften der Region zunächst gemeinsam mit Einheimischen Deutsch und spielen anschließend Fußball auf dem Vereinsgelände des SV Sandhausen. Bisher finden allerdings nur wenige Freiwillige jeden Freitag den Weg zum HEIMSTÄRKE-Training am Hardtwald.

 

Deswegen wurden die Besucher des Spiels gegen den VfB Stuttgart schon auf dem Stadionvorplatz von den Projektteilnehmern begrüßt, die Flyer mit allen wichtigen Infos über HEIMSTÄRKE verteilten. Vor Spielbeginn überreichten Helmut Sickmüller, Vizepräsident sowie Integrationsbeauftragter des Badischen Fußballverbandes, und Johannes Kolmer, Vorsitzender des Kreises Heidelberg im Badischen Fußballverband, im Namen der DFB-Stiftung Egidius Braun einen 500 Euro-Gutschein an den SV Sandhausen, womit er für sein Engagement für Flüchtlinge im Rahmen des Programms „1:0 für ein Willkommen“ geehrt wurde. Gleichzeitig trugen die Balljungen den Projektnamen auf einem großen Banner durch das Stadion, wodurch alle Besucher des fast ausverkauften Hardtwaldstadions, darunter auch 100 durch den SV Sandhausen eingeladene Flüchtlinge, auf HEIMSTÄRKE aufmerksam gemacht wurden. Schließlich liefen Kinder aus einheimischen und Flüchtlingsfamilien gemeinsam in HEIMSTÄRKE-T-Shirts und an den Händen der Profis ins Stadion ein, was auch bei Sky-Moderator Ulli Potofski Beachtung fand.

 

„Unser erster Integrationsspieltag war eine großartige Möglichkeit, HEIMSTÄRKE den Fans des SV Sandhausen in ihrem Wohnzimmer vorzustellen. Wir hoffen, dass viele von ihnen jetzt besser über das Projekt an sich und das Engagement für Flüchtlinge ihres Vereins im Allgemeinen informiert sind. Außerdem würden wir uns freuen, wenn in Zukunft mehr Sandhäuser bei HEIMSTÄRKE mitmachen würden“ sagte Roman Frackenpohl, Projektkoordinator von HEIMSTÄRKE.

 

Sollten Sie daran interessiert sein, beim HEIMSTÄRKE-Training in Walldorf, Sandhausen oder Hoffenheim mitzumachen und dadurch den integrativen Effekt des Projekts zu erhöhen,  würden wir uns sehr über eine Nachricht von Ihnen freuen -> Kontakt