Wissenschaftliche Begleitung

Um das Projekt HEIMSTÄRKE besser evaluieren und eine fundierte Erfolgskontrolle am Ende des Projektzeitraumes durchführen zu können, wurde die Zusammenarbeit mit einer wissenschaftlichen Institution angestrebt. Dafür konnte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim gewonnen werden, das im Rahmen des "Reallabor Asyl", einem gemeinsamen Projekt der Pädago-gischen Hochschule Heidelberg und des ZEW, die Wirkung von HEIMSTÄRKE wisseschaftlich begleitet. Dabei ist das konkrete Ziel der Begleitforschung, die Wirksamkeit des Projektes in Hinblick auf die Integration der Teilnehmenden in die deutsche Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt, insbesondere durch niedrigschwellige Arbeitsmarkteinstiege wie Hospitationen und Praktika, zu untersuchen.

 

Gleichzeitig sollen eine mögliche Verbesserung des Sprachniveaus, Veränderungen in Persönlichkeitsmerkmalen und das Wohlbefin-den der Teilnehmenden analysiert werden, die durch die Kombination aus Sport, Sprachkurs und Mentoring erreicht werden könnten. Für eine wissenschaftliche Abschätzung des Programmwirkung wird ein Kontrollgruppenansatz implementiert, indem aus den Vor-schlägen von Festangestellten und Ehrenamtlichen, die in der Flüchtlingsarbeit in den Asylkreisen der Region tätig sind, eine zufällige Auswahl der Projektteilnehmer getroffen wird und die restlichen Vorgeschlagenen den Kontrollgruppen zugeordnet werden. Die Zielgrößen sowie weitere Merkmale der Projekt- und Kontrollgruppen werden an mindestens zwei Zeitpunkten mit Hilfe von Fragebögen oder Interviews erhoben, um eine Veränderung der Variablen über die Zeit beobachten zu können.